Universität zu Lübeck / Informatik / Organisation

Organisation

Einbettung und Führung


Die Informatik an der Universität zu Lübeck ist als Sektion der technisch-naturwissenschaftlichen Fakultät organisiert. Sie ist weiter unterteilt in Institute. Weitere Informationen zur aktuellen Organisation der Fakultät bzw. der Sektion sind durch Folgen der entsprechenden Verweise im Menü erreichbar.

Entwicklung und Profil der Lübecker Informatik


Die Universität zu Lübeck steht auf drei Säulen mit entsprechenden Studiengängen: Medizin, Informatik und Biowissenschaften (seit 2001).

Die Informatik als Querschnittsdisziplin wurde in Lübeck vor dem Hintergrund ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung im allgemeinen (im Vergleich z.B. zur Biotechnologie immer noch 10fach höherer Anteil am BIP) und steigenden Bedeutung für die Medizin und das Gesundheitswesen im speziellen aufgebaut. Der Aufbau der Lübecker Informatik wurde von einem wissenschaftlichen Beirat (Vorsitz: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. G. Krüger) begleitet, der die Widmung der Professuren festgelegt hat. Nach diesen Vorgaben wurden die folgenden Institute eingerichtet:

  • Institut für Medizinische Informatik (Gründungslehrstuhl, bereits seit 1990)
  • Institut für Mathematik (1994)
  • Institut für Informationssysteme (1994)
  • Institut für Theoretische Informatik (1994)
  • Institut für Technische Informatik (1994)
  • Institut für Telematik (1996)
  • Institut für Softwaretechnik und Programmiersprachen (1996)
  • Institut für Interaktive und Multimediale Systeme (1997)
  • Institut für Signalverarbeitung und Prozessrechentechnik (1998)
  • Institut für Neuro- und Bioinformatik (1999)
Um der modernen Entwicklung der Informatik und dem Lübecker Profil Rechnung zu tragen, wurde seitens der bereits berufenen Informatik-Professoren die Umwidmung von zwei weiteren Instituten vorgeschlagen und vom Beirat gebilligt:
  • Institut für Medientechnik und Medienproduktion (statt Künstliche Intelligenz)
  • Institut für Robotik und Kognitive Systeme (statt Logik und Kognit. Systeme)

Die Lübecker Informatik ist nach diesem Konzept durch einen grundlagenorientierten Kernbereich (Praktische Informatik, Theoretische Informatik, Technische Informatik sowie Mathematik) und stark ausgeprägte Anwendungsfächer gekennzeichnet. Die Anwendungsfächer stellen die Brücke zum naturwissenschaftlichen Teil der Fakultät, zur Medizinischen Fakultät, zur Fachhochschule Lübeck sowie zu vielfältigen Unternehmen her.

Die Institute der Kerninformatik bilden die notwendige Basis für universitäre Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Informatik. Dabei wird insbesondere auch ein Augenmerk auf die informatischen Grundlagenprobleme im Bereich der Biowissenschaften und der Medizin gelegt.

Die Anwendungsinstitute prägen das besondere und anerkannte Profil der Lübecker Informatik. Diese Institute sind auf Anwendungen der Informatik in der Medizin und den Life Sciences ausgerichtet und ermöglichen eine einmalige Verzahnung mit der Medizin und den Life Sciences sowohl in Forschung als auch in Lehre. Jedes der Anwendungsinstitute ist für ein Nebenfach verantwortlich und essentiell in andere Studiengänge eingebunden:

  • Medizinische Informatik, Medizin sowie den Fernstudiengang Medizinische Informatik (Hagen)
  • Bioinformatik, Computational Life Sciences, Molecular Life Sciences
  • Medieninformatik, Digital Media
  • Robotik und Automation, Medical Technology, Elektrotechnik
  • Computational Life Sciences (Master), Medical Technology
Die Grundlageninstitute sind neben der Grundlagenausbildung in den Informatikstudiengängen auch für die Informatikausbildung in den Bachelor-/Master-Studiengängen Computational Life Science sowie Molecular Life Science zuständig. Zusammen mit den Lehrveranstaltungen zur Bioinformatik trägt die Informatik in diesen Studiengängen eine wesentliche Lehrlast.


(c) Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät